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Aufhebungsvertrag

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Die einvernehmliche Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch Aufhebungsvertrag hat weitreichende Folgen.

1. Sozialrechtliche und steuerrechtliche Konsequenzen:

Zur Disposition stehen sozialrechtliche Konsequenzen wie die mögliche Sperrzeitentscheidung der Arbeitsagentur beim Arbeitslosengeld sowie die Anrechnung der Abfindung auf die Arbeitslosengeldansprüche. Diese Nachteile wirken sich doppelt negativ aus, weil der Betroffene nicht nur auf Geld verzichtet, sondern mit weiteren Nachteilen rechnen muß: durch eine Sperre des Arbeitslosengeldes verlängert sich z.B. die Wartezeit für die Ausstellung eines Vermittlungsgutscheines oder die Teilnahme an arbeitsagenturgeförderten Weiterbildungen..

Steuerrechtlich sind von Bedeutung die reduzierten Freibeträge bei den zu zahlenden Abfindungen.

Aus diesen Gründen empfehlen wir dringend vor Leistung der Unterschrift durch den Arbeitnehmer die Inanspruchnahme anwaltlicher Beratung. Im Idealfall sollte die Beratung durch einen Fachanwalt für Arbeitsrecht erfolgen, da dieser auch die aktuelle Rechtslage und Rechtsprechung kennt. Wer nicht weiß, an wen er sich wenden soll, kann auch unsere Recherchehilfen in den Bookmarks für Bewerber nutzen.

2. Fragen der beruflichen Zukunft:

Der Aufhebungsvertrag sollte aber nicht nur das alte Arbeitsverhältnis in den Fokus nehmen, sondern auch die berufliche Zukunft des Mitarbeiters berücksichtigen.

Dazu gehört eine verbindliche Vereinbarungen über das Arbeitszeugnis  und die Aushändigung der Arbeitspapiere. Wer zum Zeitpunkt des Ausstieges noch keine neue Anstellung in Aussicht hat, sollte auch an die für die Beantragung des Arbeitslosengeldes maßgebliche Arbeitgeberbescheingung denken. Hier sollten fixe Übergabetermine vereinbart werden.

Bei den Aufhebungsverträgen, die uns in der täglichen Praxis begegnen, finden wir häufig unspezifische Vereinbarungen. Die Aussage, dass der Arbeitnehmer " ein qualifiziertes Arbeitszeugnis erhält" ist nicht ausreichend. Notwendig ist, das wesentliche Zeugnisbestandteile verbindlich vereinbart werden wie die Benotung/Bewertung der Arbeitsleistung, des Sozialverhaltens und bei Führungskräften selbstverständlich auch das Führungsverhalten.

Tipp: In Arbeitszeugnissen von sehr qualifizierten Mitarbeitern ist es üblich, besondere Leistungen und Projekte zu beschreiben und den Nutzen für das Unternehmen zu bewerten. am besten in Form von meßbaren Ergebnissen. Auch derartige Inhalte könnten im Aufhebungsvertrag vereinbart werden.

Oft fehlt in Aufhebungsverträgen die sinnvolle Vereinbarung, dass sich der Arbeitgeber auch im Außenverhältnis verbindlich an die Aussagen und die Beurteilung im Zeugnis hält. Denn als Bewerber sollte man nicht unterschätzen, wie häufig der frühere Arbeitgeber kontaktiert wird, um Informationen, die über das Zeugnis hinaus gehen, zu erhalten.

Bedauerlich eine Seltenheit in Aufhebungsverträgen sind Vereinbarungen, die den Arbeitnehmer bei der Stellensuche unterstützen. Da der Arbeitgeber ein Interesse daran hat, dass man gut über ihn spricht, wird er sich in der Regel einer entsprechenden Regelung nicht verweigern.

Eine sinnvolle Vereinbarung könnte lauten: "Der Arbeitgeber unterstützt die Stellesuche durch Einschaltung eines Bewerbungscoaches nach Suche sowie Auswahl des Arbeitnehmers und übernimmt die dadurch entstehenden Kosten in Höhe von ... Euro".

Wir halten es für zwingend erforderlich, das Suche und Auswahl des Coaches dem Arbeitnehmer überlassen werden, da Coaching eine Begleitung zwischenmenschlicher Art ist und nur der Betroffene selbst entscheiden kann.

Bei Mitarbeitern, die ein langjähriges Arbeitsverhältnis bei einem Arbeitgeber beenden  oder ein Branchenwechsel ansteht, empfehlen wir, das Coaching auch in der Phase der Probezeit  weiter zu nutzen.

In unserer Praxis halten wir eine Kostendimension von 2.000,00 Euro für realistisch. gerne erarbeiten wir ein individuelles und begründetes Angebot.

Weiterführende Links zum Thema: hier

Siehe auch unseren Download:  Checkliste Aufhebungsvertrag

 

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